„Play-and-Earn“ (PAE) ist ein Spielmodell, bei dem Spieler ein Spiel in erster Linie zur Unterhaltung nutzen, wobei das Sammeln von Belohnungen als sekundärer Vorteil integriert ist. Im Gegensatz zu Modellen, bei denen das Verdienen der Sinn des Spielens ist, steht bei „Play-and-Earn“ der Spielspaß im Mittelpunkt des Erlebnisses, und Belohnungen sind eher ein Nebenprodukt des Spielens als dessen Grund.
Zwar können die auf PAE-Plattformen gesammelten Prämien gegen materielle Prämien wie Geschenkkarten eingelöst werden (ähnlich wie bei Treuepunkten), doch haben sie außerhalb der Plattform keinen Geldwert.
Bei „Play-to-Earn“ (P2E) stehen Belohnungen im Vordergrund, was zu einem repetitiven, aufgabenorientierten Spielablauf führen kann, der darauf ausgelegt ist, die Einnahmen zu maximieren. Zudem haben die bei „Play-to-Earn“ erzielten Einnahmen oft einen realen Wert, beispielsweise in Form von Kryptowährungen, die auf dem Markt gekauft und verkauft werden können.
„Play-and-Earn“-Modelle (PAE) kehren diese Priorität um : Spieler wählen Spiele aus, weil sie Spaß machen, und alle dabei verdienten Belohnungen sind eher ein Bonus als der zentrale Anreiz. Dadurch sind „Play-and-Earn“-Modelle für Gelegenheitsspieler in der Regel zugänglicher, da kein finanzieller Druck besteht, weiterzuspielen.
Nein, das Modell selbst erfordert keine Blockchain und keine handelbaren digitalen Vermögenswerte. Im Kern bedeutet „Play-and-Earn“ lediglich, dass Spieler für ihre Teilnahme an einem Spiel belohnt werden, was mit herkömmlichen In-App-Währungen, Punkten oder realen Belohnungen umgesetzt werden kann.