Japanische Spieler sind pragmatisch. Sie tendieren zu Erlebnissen, die Alltagsnutzen mit Unterhaltung verbinden, und Zeiteffizienz spielt hier eine größere Rolle als fast überall sonst. Aufgrund dieser Einstellung sind Belohnungen ein wirkungsvolles Mittel, um japanische Nutzer für ein Spiel zu gewinnen – doch entscheidend ist, was danach passiert: Sobald sie einmal angefangen haben zu spielen, sind die meisten von ihnen wirklich vom Spiel selbst begeistert.
Dieser Wandel vom Belohnungsjäger zum echten Spieler ist der Schlüssel, um das Segment der umsatzstarken Spieler in Japan zu erschließen. Spieler, die zunächst durch Belohnungen zum Spiel kommen, verfügen oft über echte Kaufkraft, und ein bedeutender Anteil von ihnen entwickelt sich zu treuen, umsatzstarken Spielern, die den langfristigen Umsatz ankurbeln.
Der „Japan Gaming and Rewards Market Report 2026“ Mistplay stützt sich auf Erkenntnisse von über 700 japanischen Spielern, um einen strategischen Leitfaden für Publisher von Handyspielen zu erstellen, der ihnen den Einstieg in diesen Markt (und das Wachstum darin) ermöglicht.
79 % der japanischen Spieler gaben an, dass sie einem Spiel, das Belohnungen bietet, den Vorzug vor einem Spiel geben würden, das keine Belohnungen bietet. Dies deutet darauf hin, dass das Vorhandensein (oder Fehlen) von Belohnungen ein äußerst wichtiger Entscheidungsfaktor bei der Nutzergewinnung ist.

„Poikatsu“ hat sich in Japan über alle Generationen hinweg zu einem gängigen Lebensstil entwickelt, und aufgrund dieser kulturellen Grundlage sind die Einstiegshürden für die Einführung von Belohnungsmechanismen in Spielen von Natur aus gering.

Japanische Spieler neigen dazu, im Laufe ihres Spielverlaufs den Belohnungen immer weniger Aufmerksamkeit zu schenken; 26 % vergessen die Punkte sogar völlig, wenn sie ganz in das Spiel vertieft sind, was beweist, dass Belohnungen als fesselnder Einstieg dienen, um den wahren Reiz des Spiels zu erleben.


